Geodät - Definition

Ein Geodät ist ein Kuppelzelt mit zusätzlichem Gestänge, das die Basiskonstruktion der Kuppel kreuzt und so die Spannung des Stoffes besser verteilt. Besonders gut geeignet ist ein Geodät durch diese Konstruktion, im Einsatz bei sehr starkem Wind und in schneereichen Gegenden. Um bei sehr starkem Wind Widerstand leisten zu können, sind Geodäten selten höher als 120 cm bis 150 cm (4 bis 5 ft).
Pro
  • Freistehend, daher geringer Platzbedarf insgesamt
  • Dank vieler Gestängebögen unempfindlich gegen Wind aus allen Richtungen und gegenüber Schneelasten
Contra
  • Teilweise flach ansteigende Seitenwände verhindern eine Raumnutzung in allen Bereichen
  • Schlechtes Verhältnis Platz zu Gewicht, bedingt durch den höheren Materialbedarf, insbesondere beim Gestänge
Typische Anwendungsbereiche
  • Zelten in stürmischen Gegenden und/oder im Winter, auf Expeditionen
  • Zelten im alpinen Gelände