Rucksack



Rucksäcke
sind ein wichtiger Outdoor Ausrüstungsgegenstand um kleine als auch große Abenteuer meistern zu können. Rucksäcke gibt es in verschiedenen Ausprägungen und Spezifikationen.
 
Es gibt also für jeden Anlass den perfekten Rucksack. Nur so kann auch einer mehrtägige Wanderung Spaß machen.  
 
Ein Pionier der Rucksackentwicklung ist Deuter. Die Marke kann auf eine lange Erfahrung bauen und zeichnet sich für ein hohes Maß an Qualität und Innovation aus.
 
 
 
Wie packe ich meinen Rucksack richtig?

Den Rucksack richtig zu packen scheint auf den ersten Blick einfach zu sein. Aber die Packtechnik ist genauso von entscheidender Bedeutung, wie ein perfekt eingestellter Rucksack, oder ein gut sitzender Wanderschuh. Die Packtechnik trägt micht unerheblich für eine Wanderqualität bei, gerade wenn wir hier von Gewichten zwischen 15 - 25 kg sprechen. Der Anlass (Trekking, Wandern, Backpacking) spielt beim Packen des Rucksacks keine Rolle. 

Grundlegendes

Die Packweise sollten der Wegbeschaffenheit angepasst sein. Wenn man im alpinen Gelände unterwegs ist, sollte sehr kompakt gepackt werden, damit man durch enge Felsrücken oder auf einen schmalen Grad sicher unterwegs ist. Ist man hingegen auf einem flachen Terrain mit dem Rucksack unterwegs, kann ruhig in die Breite gepackt werden.

Alle Gegenstände am Rucksack müssen fest fixiert sein, damit nichts hin und her schlägt. Dieses kleine Detail spart wertvolle Kraft, da der Körper dies Unruhe nicht unterbewusst ausgleichen muss.

Bequem ist es, wenn der Rucksack nicht mehr als 1/4 des Eigengewichts ausmacht. Wer darüber hinaus packt, sollte die Packliste des Rucksack noch mal überdenken. Wir gehen hier natürlich nicht von Expiditionen aus, da kann das Gewicht schon erheblich höher sein. Das Gewicht ist zudem abhängig von folgenden Faktoren:

  • Gruppengröße: je größer die Grupper, desto weniger Allgemeinzeug schleppt der Einzelne
  • Reiseart: mit dem Zelt schleppt man natürlich mehr als ein Hotelreisender
  • Dauer:  je ferner in der Natur, desto mehr Proviant muss im Rucksack gebunkert werden
  • Ziel: Je kälter, desto leichter und natürlich umgekehrt

Der Schwerpunkt des Rucksacks sollte bei leichten Touren nahe am Rücken auf der Höhe der Schulten sein. Bei Hochtouren ist der Schwerpunkt unten liegen. Ein zu hoher Schwerpunkt erschwert in erheblicher Weise das Gleichgewicht. Klar darf der Rucksack nicht einseitig beladen werden.

Tricks

Der Rucksack sollte immer nach einem gelichen Schema gepackt werden. D.h., dass jeder Ausrüstungsgegenstand an der gleichen Stelle zu platzieren ist. So findet man im Bedarfsfall (Wetterkapriolen!) schnell das gewünschte Equipment.

Es ist sinnvoll Kleidung, Hygiene, Medizin, Essen, etc. in optisch unterschiedliche Tüten (es reichen normale Einkaufstüten aus Plastik) einzupacken. Zum einen fällt das Packen leichter und man behält den Überblick.

Sachen, die häufig genutzt werden, sollte man im Fanny Pack, den Seitentaschen, unter den Frontaleingriff des Hauptfaches oder oben ins Hauptfach legen.

Das Fanny Pack (der obere Aufsatz des Rucksackes) sollte den Leichtgewichten der Packliste vorbehalten sein. Ins Fanny Pack gehören Sachen, die schnell zur Hand sein müssen, wie z.B.:
  • Wanderkarten
  • Messer
  • Lampe
  • Geldbeutel
  • Dokumente
  • Schoki
  • Kopfbeckung
  • Sonnenbrille
  • usw.

Das Fach für alles: schwere, mittlere und leichte Sachen. Man sollte auch auf eine geschickte Packweiße achten, damit noch ein wenig Ordnung drin ist und man schnell an seine Sachen kommt.

Ins Hauptfach kommen z.B.:

  • Kleidung
  • Hygiene
  • Essen
  • Kocher
  • usw.

Oft ist das Bodenfach durch einen Boden, der geöffnet werden kann, vom Hauptfach getrennt. Es wird zum Verstauhen des Schlafsacks genutzt. Das Bodenfach sollte richtig gut ausgefüllt sein, das verleiht dem Rucksack eine Stabilität. Ist er zu "lose" gefüllt, kann die darüberliegende Ausrüstung den Rucksack nach rechts oder links umknicken lassen.

Tipp:

Wer eine aufblasbare Isomatte à la Therm-A-Rest hat, der kann diese in das Bodenfach stecken und dann den Schlafsack dazustopfen. Allerdings muss dann der Schlafsack aus der Hülle raus und mit einer stabilen Mülltüte gegen Regen geschützt werden. Dieser Kniff spart viel Platz!

Ins Bodenfach kommen demnach:

  • Schlafsack
  • eventuell Isomatte (wenn aufblasbar)

Leider immer seltener zu finden, aber äussert praktisch. Wir kommen nicht mehr ohne aus. Nicht nur, dass sie zusätzlichen Stauraum bieten, sondern vielmehr, ist es abgetrennter Stauraum, der Ordnung schafft. Sonst hat man ja nur das Fanny Pack, das Hauptfach und das Bodenfach.
Man sollte darauf achten, dass die Seitentaschen von den Rucksäcken ungefähr gleich schwer beladen sind.

Die Seitentaschen sind schnell erreichbar, also kommen hier Sachen rein, die schnell zur Hand sein müssen:

  • Poncho
  • Regenhose
  • Gamaschen
  • Müsliriegel
  • usw.

Sperrige Ausrüstung wie z.B. ein Zelt oder normale Isomatten gehören nach außen. Gute Rucksäcke verfügen über Schnallen im unteren, mittleren und oberen Bereich des Rucksacks. Man sollte darauf achten, dass nichts hin- und her pendeln kann!

Was kommt wo rein?

  • Zelt: unten ans Bodenfach
  • Isomatte: entweder unters Fanny Pack, an die Seite oder ans Bodenfach
  • Wanderstöcke: an die Seite
  • Geschirr/Besteck: Wer Platz braucht, der kann sein Geschirr an die Seite oder an den Frontaleingriff des Hauptfachs machen (so fixieren, dass es nicht rumbaumelt). Zu beachten ist, dass sich dort Äste oder ähnliches verhändern können.